So gehen junge Frauen auf Nummer sicher. Beim Feiern und unterwegs.

Mach Party – safe! In Clubs, Discos und Bars willst du deinen Spaß. Und keinen Blackout, der dich hilflos und wehrlos macht. Genauso gefährlich kann eine miese Anmache auf dem Nachhauseweg werden. Leider passiert genau das jungen Frauen immer wieder – auch hier in Köln. Deshalb: Pass gut auf dich und deine Freundinnen auf. Und informier dich, wie du dich schützen kannst.

Gib K.o.-Tropfen und zu viel Alkohol keine Chance:

  • Lass deine Getränke nie unbeaufsichtigt.
  • Vereinbare mit deinen Freundinnen und Freunden, dass ihr gegenseitig auf euch und eure Getränke aufpasst.
  • Nimm keine offenen Getränke von fremden Personen an.
  • Kontrolliere unbedingt, wie viel Alkohol du trinkst. Zu viel Alkohol kann ähnlich wirken wie K.o.-Tropfen.
  • Vertraue deinem Instinkt: Wird dir plötzlich schwindelig oder übel? Fühlst du dich komisch oder enthemmt? Dann sprich sofort eine Vertrauensperson an und bitte sie, bei dir zu bleiben.
  • Reagiere direkt, wenn sich eine Freundin seltsam fühlt oder benimmt. Lass sie auf keinen Fall allein oder mit anderen Personen weggehen.
  • Wähle im Zweifelsfall den Polizei-Notruf 110 oder ruf ärztliche Hilfe unter 112, wenn der Verdacht auf K.o.-Tropfen besteht.

Komm sicher nach Hause:

  • Dein Bauchgefühl sagt dir, eine Situation könnte bedrohlich werden? Dann hol frühzeitig Hilfe und sorge für Öffentlichkeit. Sprich andere Menschen konkret an, benenne sie und sage ihnen, welche Hilfe du erwartest. Zum Beispiel: „Sie mit dem roten T-Shirt, rufen Sie die Polizei!“
  • Hilfe bekommst du auch in einem Geschäft, an einer Tankstelle, in einer Gaststätte. Oder klingele an einer Haustür.
  • Tu so, als würdest du im Gehen mit dem Handy telefonieren oder telefoniere tatsächlich.
  • Nimm deinen Schlüsselbund o.ä. zur Hand, damit du dich bei einem Angriff sofort wehren kannst.
  • Du wirst mit Worten belästigt oder körperlich bedrängt? Setz deine Stimme ein, werde laut und grenze dich ab. Sag deinem Gegenüber klar: „Lassen Sie mich in Ruhe!“ Benutze immer die „Sie“-Form, damit Außenstehende merken, dass du den anderen nicht kennst.
  • Zögere nicht eine Notrufsäule zu benutzen, wähle den Polizei-Notruf 110 oder ruf ärztliche Hilfe unter 112.

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